Olivenöl-Analyse 2019

Unser extra natives Olivenöl ist ein Öl erster Güteklasse –direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischem Verfahren gewonnen. Es hat einen Säuregrad von 0,38 % bei einem max. Wert von 0,80 % je 100 ml Öl.

Wichtig sind auch die Werte K232, K270 und DK, die die Frische und die Reinheit unseres Olivenöls anzeigen.

K270: Der “Haltbarkeitsindikator”
Ein niedriger K270 Wert zeigt die Frische des Olivenöls an. Alte oder mit einander vermischte Öle haben einen hohen K270 Wert. Unser extra natives Olivenöl hat einen K270 Wert von 0,127 bei einem max. Wert von 0,220.

K232: Der “Frischeindikator”
Ein hoher K232 Wert zeigt langsame, schleppende und veraltete
Produktionsverfahren. Der K232 Wert steigt, wenn die Oliven vor der Pressung lange gelagert wurden. Unser extra natives Olivenöl hat einen K232 Wert von 1,535 bei einem max. Wert 2,500.

ΔK: Der Qualitäts- und Reinhaltsindikator (“Delta Kappa”)
Der ΔK Wert zeigt an, ob das Öl mit einem anderen als extra natives Olivenöl gemischt wurde. Beim extra nativen Olivenöl muss dieser Wert negativ sein. Unser extra natives Olivenöl ist selbstverständlich immer negativ mit einem Wert von – 0,002 bei einem max. Wert von + 0,010.

Peroxidzahl: Der „Reifezustand-Indikator“
Ein junges frisches Öl von gesunden Früchten hat bei der Abfüllung eine Peroxidzahl von unter 10 meq O2/kg. Um 5-6 meq O2/kg reift es jährlich weiter, wenn die durchschnittliche Lagertemperatur 20° Celsius nicht überschreitet. Unser Olivenöl hat eine Peroxidzahl von 4,55 bei einem max. Wert von 20,00.

Bei Olivenöl wird die Peroxidzahl auf 20 meq O2/kg – nach EU-Verordnung – begrenzt, darüber gilt es für den Verzehr als nicht mehr geeignet und darf nicht mehr verkauft werden.

SKARVELIS OLIVENÖL

 

Die Kalamata Olive

Diese starke, saftige, kräftige und würzige Olive ist bei Feinschmeckern sehr beliebt.. Ihr Aroma ist zwar ein bisschen salzig und sauer, gleichzeitig aber auch sehr delikat. Ihr pralles Fruchtfleisch, ihre rötlich-braune bis schwarze Farbe und ihre etwas härtere Schale ist ihr besonderes Markenzeichen unter den verschiedenen Essoliven.

Die Ernte der Kalamata Oliven erfolgt im Oktober und ist sehr mühselig, da sie vorsichtig mit der Hand geerntet werden. Die Oliven, die auf den Boden fallen, werden für das Einlegen nicht verwendet, da die Haut verletzt wurde und die Gefahr besteht, dass das Öl dieser Olive später ranzig wird.
Die Kalamata Olive kann, wie alle anderen Olivensorten auch, nicht roh verzehrt werden, da sie zahlreiche Bitterstoffe enthält und grün, unreif, bitter, hart und nicht genießbar ist. Aus diesem Grund werden die Kalamata Oliven in Salzwasser entbittert, das regelmäßig ausgewechselt wird und anschließend in Weinessig eingelegt, um ihren typischen Geschmack zu erlangen. Damit es ein natürliches Lebensmittel mit vielen gehaltvollen Inhaltsstoffen bleibt, erfolgt das Pökeln der Kalamata Oliven natürlich ohne die Zugabe von Konservierungsstoffen.
Grüne Oliven sind unreif und schmecken somit noch etwas bitter bis scharf. Sie besitzen jedoch mehr Mineralstoffe und Wasser als die schwarzen Oliven und haben nur 131 Kalorien pro 100 Gramm. Um reife und teure Ware vorzutäuschen färben viele Händler die unreifen Oliven mit Eisen (Eisengluconat) schwarz. Die schwarzen Oliven sind reif, weich und schmecken milder als die Grünen, allerdings sind sie auch um einiges teurer und haben 351 Kalorien pro 100 Gramm.
Am besten erkennt man die gefärbten Fälschungen durch ihr dunkles Fleisch und den hellen Kern. Denn normalerweise haben schwarze Oliven einen dunklen bis schwarzen Kern und eine eher violette Fleischfarbe.

Der Grund, weshalb es diese Verbrauchertäuschung gibt ist einfach:

Zum einen ist die Ernte der reifen Oliven wesentlich aufwendiger und verlustbringend. Zum anderen bedarf der Transport der reifen Oliven große Behutsamkeit und größeres Volumen in den Fässern, in denen sie entbittert werden.

Diese leckeren Kalamata Oliven sind auf unseren Wochenmarktständen erhältlich!